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Neocaridina palmata (cf. zhangjiajiensis) var. blue – Blue-Pearl-Garnele

verfasst von Ben Wagner
Wissenschaftlicher Name : 
Neocaridina palmata (Shen, 1948)
Bild: 
Neocaridina palmata (cf. zhangjiajiensis) var. blue – Blue-Pearl-Garnele
Herkunft/Verbreitung: 

Südostasien. Bei der Blue Pearl handelt es sich um eine im Aquarium aufgetretene Farbform der Marmorgarnele (Neocaridina palmata).

Vergesellschaftung: 

Am besten im Artbecken; um Hybridformen und Vermischungen zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, dass Blue Pearls nicht mit anderen Neocaridina-Arten (z.B. Red Fire, White Pearl, Yellow Fire usw.) zusammen gehältert werden sollten.

Aufgrund der guten Vermehrung auch mit friedlichen, kleinen Fischen möglich. Dann sollte das Becken allerdings mit viel Moos und feinfiedrigen Pflanzen ausgestattet sein, die den Jungtieren ausreichend Schutz gewähren.

Geschlechtsunterschiede: 

Weibchen sind größer, intensiver gefärbt und haben heruntergezogene Bauchtaschen. Meist kann man sie gut am hellen Nackenfleck (Eiervorproduktion) bzw. den gelblichen Eiern an den Schwimmfüßen erkennen.

Größe der Weibchen: bis zu 30 mm (es können hin und wieder Exemplare bis 45 mm auftreten)

Größe der Männchen: bis zu 25 mm

Wassertemperatur: 

14-28°C

empfohlene Wasserwerte
pH: 
7-8
GH°: 
2-20
KH°: 
8-25
Beckengröße: 
ab 20 l. Aufgrund der guten Vermehrungsraten ist darauf zu achten, dass die Tiere ein ausreichend großes Becken zur Verfügung haben. Garnelen sind Gruppentiere, eine Haltung von mindestens 10 Tieren ist daher empfehlenswert.
Futter: 

Übliche für omnivore Garnelen geeignete Futtermittel, mehr Infos hierzu findet Ihr auch unter “Allgemeine Hinweise zur Fütterung von Garnelen”.

Vermehrung: 

Spezialisierter Fortpflanzungstyp, d.h. es schlüpfen fertig entwickelte Jungtiere.

Zucht: 

Bei guten Bedingungen vermehren sich Blue Pearls wie alle Neocaridina-Arten gut bis sehr gut.

Diese Farbvariante wurde, wie auch die White Pearl, von dem deutschen Züchter Ulf Gottschalk gefestigt.

Lange als Neocaridina cf. zhangjiajiensis geführt, nun nach genetischen Untersuchungen Neocaridina palmata zugeordnet.

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