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Neocaridina palmata – Nektarinengarnele

verfasst von Ben Wagner
Wissenschaftlicher Name : 
Neocaridina palmata bosensis CAI, 1996
Bild: 
Neocaridina palmata – Nektarinengarnele
Herkunft/Verbreitung: 

Südchina

Neocaridina palmata u. Paracaridina sp.

Landkarte von StepMap

Vergesellschaftung: 

Am besten in reinen Artbecken. Um Vermischungen und Kreuzungen zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, dass diese Tiere nicht mit anderen Neocaridina-Arten (z.B. White Pearl, Red Fire, Blue Pearl usw.) zusammen gehältert werden.

Aufgrund der guten Vermehrung auch mit friedlichen, kleinen Fischen möglich. Dann sollte das Becken allerdings mit viel Moos und feinfiedrigen Pflanzen ausgestattet sein, die den Jungtieren ausreichend Schutz gewähren.

Geschlechtsunterschiede: 

Weibchen sind größer und haben tief ausgezogene Bauchtaschen, außerdem sind sie intensiver gefärbt. Adulte Weibchen sind am Nackenfleck (Eiervorproduktion) bzw. bei Trächtigkeit an den Eiern an den Schwimmbeinen zu erkennen.

Eifarbe: hell

Größe der Weibchen: bis zu 30 mm

Größe der Männchen: bis zu 25 mm

Wassertemperatur: 

18–25 C°

empfohlene Wasserwerte
pH: 
7-8
GH°: 
2-20
KH°: 
8-30
Beckengröße: 
ab 20 l. Aufgrund ihrer hohen Vermehrungsraten langfristig nicht in allzu kleinen Becken. Da Garnelen Gruppentiere sind, sollten nicht unter 10 Tiere pro Becken gehalten werden.
Futter: 

Übliche für omnivore Garnelen geeignete Futtermittel, mehr Infos hierzu findet Ihr auch unter “Allgemeine Hinweise zur Fütterung von Garnelen”.

Vermehrung: 

Spezialisierter Fortpflanzungstyp, d.h. es schlüpfen fertig entwickelte Jungtiere

Zucht: 

Bei guten Bedingungen vermehren sich Marmorgarnelen wie alle Neocaridina-Arten gut bis sehr gut.

Ihren Namen hat die Nektarinengarnele von den orangenen Einlagerungen in ihrem Körper, die entfernt an Nektarinen erinnern. Diese Einlagerungen weisen allerdings nur Wildfang-Tiere auf, die Nachkommen sehen aus wie Marmorgarnelen – was sie auch sind. Die orange-rötlichen Kugeln sind eingekapselte Larven einer Kratzer-Art, denen diese Garnelen als Zwischenwirt dienen. Da ihnen im Aquarium der Endwirt fehlt, treten sie bei Nachwuchstieren auch nicht mehr auf.

Manche Weibchen weisen einen Rückenstrich auf. Ausgesprochen farbvariable Tiere, von durchsichtig-gemustert über braun, blau, grün bis schwarz ist alles möglich.

Von Neocaridina heteropoda nur durch eine mikroskopische Untersuchung zu unterscheiden.

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