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Atyopsis moluccensis – Molukken-Bergbachgarnele/Radargarnele

verfasst von Ben Wagner
Wissenschaftlicher Name : 
Atyopsis moluccensis De Haan, 1849
Bild: 
Atyopsis moluccensis – Molukken-Bergbachgarnele/Radargarnele
Herkunft/Verbreitung: 

Indien, Sri Lanka, Andamanen, Thailand, malaysische Halbinse, Sumatra, Java, Bali, Sulawesi, Borneo, Molukken, Philippinen, New Caledonia, Fidschi, Neu Guinea.

Atyopsis moluccensis – Molukken-Bergbachgarnele/Radargarnele

Landkarte von StepMap

Vergesellschaftung: 

Mit Zwergarnelen und kleinen, nicht zu aufdringlichen Fischen. Vergesellschaftung mit Flusskrebsen sollte vermieden werden, da die Garnelen bei der Häutung verletzt werden könnten.

Geschlechtsunterschiede: 

Männchen zeigen deutlich stärker entwickelte vordere Schreitbeine. Vermutlich aber nicht jedes männliche Tier oder erst bei größerer Körperlänge.

Wassertemperatur: 

18-26 °C

empfohlene Wasserwerte
pH: 
6,5-8
GH°: 
6-20
KH°: 
5-16
Beckengröße: 
Die Garnelen haben trotz ihrer Größe keinen großen Bewegungsdrang, daher eignen sich schon Becken ab 60cm Kantenlänge/ 54l .
Futter: 

Filtrierer; braucht Staubfutter wie gemahlenes Garnelenfutter, gemahlene getrocknete Brennesselblätter, Spirulina, gemahlenes getrocknetes Eichen-, Buchen-, Walnusslaub, Artemianauplien, Microwürmchen, Cyclops, Daphnien.

Vermehrung: 

primitiver Fortpflanzungstyp, d.h. es werden Larven entlassen, die sich in mehreren Entwicklungsstadien in Meerwasser zur Garnele entwickeln

Zucht: 

Bisher erst wenigen Haltern gelungen. Das Weibchen trägt ca. 2000 Eier über etwa 40 Tage.

 

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Die Larven  sind phototaktisch und können daher unter einem Lichtstrahl abgesaugt werden. Sie benötigen Salzwasser mit einer Salinität von 34 ppt und eine Temperatur von 26 bis 27 °C.

 

Nach etwa 70 Tagen ist die Entwickling der verschiedenen Larvenstadien zu Garnele abgeschlossen und sie sollten über mehrere Wochen hinweg auf Süßwasser umgestellt werde.

Die Tiere benötigen eine starke Strömung und Sitzplätze in Strömungsbereichen, da sie  mit ihren Fächern feine Nahrungsteilchen aus dem Wasser filtern. Sollten die Tiere häufig mit ihren Fächern den Boden absuchen, erhalten sie in der Strömung zu wenig Nahrung.

 

Dies sollte vermieden werden, da die Fächer darunter leiden und die Tiere bis zur nächsten Häutung vermutlich Schwierigkeiten beim Fächern bekommen können.

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